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Neuigkeiten

Endlich bin ich zurück im Renngeschehen und endlich läuft es wieder bei mir! Über meinen zweiten Platz bei der Deutschen Meiserschaft dieses Wochenende habe ich mich sehr gefreut. Nicht nur, weil es ein super Ergebnis ist, sondern auch, weil ich nach meinem Sturz im Frühjahr wieder dabei sein kann.

Nachdem ich über einen Monat gar nicht Radfahren konnte, habe ich mit Grundlagentraining angefangen und langsam wieder Form aufgebaut. Mein erstes Rennen waren die Auensteiner Radsporttage- eine super schöne 3-Tagesrundfahrt. Danach ging es bei der Aviva Womens Tour in England richtg zur Sache. Die Rennen waren schnell und ich musste mich wieder im internationalen Feld behaupten. Auf der letzten Etappe gelang mir eine Solofahrt von ca 35km. Leider wurde ich 200m vor dem Ziel vom heranrasenden Hauptfeld eingeholt. Trotzdem konnte ich ein gutes Gefühl aus dieser Rundfahrt mit nach Hause nehmen. Gewonnen hat sie übrigens Lisa Brennauer.

Das Wochenende der Deutschen Meisterschaften startete dann gar nicht so gut. Ich war stark erkältet und von meiner Leistung beim Zeitfahren war ich ganz schön enttäuscht. Ich hoffte sehr, dass die Erkältung bis zum Straßenrennen weg sein würde. Aber auch daraus schien nichts zu werden. Am Abend vorm Rennen zweifelte ich, ob ich überhaupt starten sollte. Ich beschloss es zu versuchen und mich nicht zu schlimm zu ärgern, falls ich abgehängt werde und aussteigen muss.

Und es lief! Zwar lief es nicht perfekt, aber in der zweiten und dritten Runde (von vier Runden à 25km) konnte ich Trixis Attacken an dem 7km langen Berg folgen. Ich freute mich sehr, dass wir zu zweit mit 45 sec Vorsprung in die Abfahrt gingen. Trixi und ich waren uns sofort einig und wir arbeiteten gut zusammen. Schnell wusste ich, dass sie an diesem Tag stärker ist als ich und dass das beste Ergebnis, das ich erreichen konnte der zweite Platz war. Ich hatte zu kämpfen um an ihrem Hinterrad zu bleiben, schnaufte wie eine Dampflock, gab aber trotzem alles, wenn ich in die Führung kam, um unseren Vorsprung zu halten. Als Trixi 1,5 km vor dem Ziel attackierte hatte ich dem nichts zu zuseten. Sie wurde verdient deutsche Meisterin und ich freue mich, dass ich das best Mögliche an diesem Tag herausholen konnte.

Jetzt sind es nur noch wenige Tage bis der Giro startet. Ich hoffe, dass ich mich bis dahin noch gut erholen kann. Auch dort will ich nicht zu viel von mir erwarten, die Vorbereitung nach dem Sturz ist einfach extrem knapp, aber ich werde natürlich alles geben und hoffe auf das beste!

Bis bald, Eure Claudia

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