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Neuigkeiten

Auch wenn ich in diesem Jahr nicht wie im letzten gewinnen konnte, war die Route de France ein sehr gutes Rennen für mich. Elise Longo-Borghini gewann vor Amber Neben und ich wurde dritte.

Schon beim Prolog lief es bei mir recht gut. Mit meinem 14 Platz verlor ich nur wenige Sekunden auf die anderen Favoritinnen. Aber das beste war, dass meine Teamkollegin Amy Pieters gewann und das orangene Führungstrikot tragen durfte. Auch die nächsten zwei Tage schafften wir es als Team ihre Führung zu verteidigen.

Am vierten Tag wurde die Strecke zum ersten mal richtig anspruchsvoll. Elisa attackierte viele Male und ich schaffte es immer wieder an ihrem Hinterrad zu bleiben, doch beim letzten Antritt, 1,5 km vor dem Ziel, musste ich sie ziehen lassen und ich verlor 15 Sekunden. Sie übernahm das Führungstrikot. Jetzt war klar: Sie auf der bevorstehenden Bergettappe zu zu distanzieren, wird extrem schwer. Trotzdem wollte ich mich noch nicht geschlagen geben.

Dass die Entscheidung um den Gesamtsieg auf dem berühmten, 5,5km langen Anstieg zur Planche des belles Filles und einem weiteren 7km langen Anstieg davor, fallen würde, war allen klar. Meine Mannschaft lieferte mich in perfekter Position am Beginn des ersten Anstiegs ab. Bis 2km vor der Kuppe fühlte ich mich super, doch kurz vor der Bergwertung verlor ich einige Meter auf Elisa und Amber. In der regennassen Abfahrt konnte ich Amber überholen und den Rückstand auf Elisa von 20 Sekunden halten. Als es in den alles entscheidenden Schlussanstieg ging, konzentrierte ich mich auf meinen eigenen Rhythmus. Ich gab alles. Auch als ich merkte, dass ich Elisa nicht mehr einholen kann und auch Amber stärker ist als ich, kämpfte ich um jeden Meter. Die Beiden waren besser als ich und trotzdem bin ich glücklich, dass ich diesen dritten Platz erreicht habe.

Bis bald,

Eure Claudia

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