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Foto copyright Cor Vos

Anna van der Breggen gewinnt den Giro dieses Jahr souverän- ich selbst bin mit meinem 12. Gesamtplatz nach langer Sturz-Pause zufrieden.

Als wir in Ljubljana in Slowenien mit einem Prolog starteten, hofften wir noch auf kühlere Bedingungen. Doch stattdessen wurde es jeden Tag noch heißer. Wer mich kennt, weiß, dass ich die Hitze überhaupt nicht mag. Trotzdem war das sicherlich nicht der Grund, warum ich in diesem Jahr nicht ganz vorne dabei war.

Schon im Vorfeld war klar, dass es quasi unmöglich sein wird nach meinem Sturz im Frühjahr schnell genug in Topform zu kommen. Also setzten wir auf zwei Spitzen mit Sabrina Stultiens und mir. Als nach dem dritten Tag klar war, dass ich nicht mit den besten Bergfahrerinnen mithalten konnte, war unser Ziel ein Etappensieg. Doch leider war das Glück nicht auf unserer Seite und die meisten Etappen waren so schwer, dass es nur wenige taktische Möglichkeiten gab und am Ende die stärkste Fahrerin gewann. Dazu zählten wir dieses Jahr leider nicht. Und trotzdem bin ich mit diesem Giro zufrieden. Nach den zahlreichen langen Anstiegen landete ich jedes mal in der zweiten Gruppe. Dort kämpfte ich weiter bis zum Ziel. Das lief jeden Tag ein bisschen besser und ich hatte immerhin 3 top-10 Platzierungen und beendete den Giro auf Platz 12.

Anna van der Breggen übernahm die Führung nach dem Zeitfahren. Davor war Megan Guarnier 6 Tage lang in Rosa, doch die ersten 8 Fahrerinnen lagen sehr dicht zusammen. Mara Abbott gelang auf der letzten Etappe mit einer 10km langen Bergankunft der Sprung auf Platz zwei.

Jetzt hoffe ich, dass ich mich in den nächten Tagen gut erholen kann und ich dann bald den nächsten Schritt erreichen kann: wieder bei den besten Bergfahrerinnen der Welt dabei zu sein!

Cioa ciao,

Eure Claudia

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